Eine verdeckte Gewinnausschüttung gemäß § 8 Abs. 3 Satz 2 KStG ist eine Vermögensminderung oder verhinderte Vermögensmehrung, die durch das Gesellschaftsverhältnis (mit-)veranlasst ist, sich auf die Höhe des Unterschiedsbetrags i.S. des § 4 Abs. 1 Satz 1 EStG auswirkt und in keinem Zusammenhang zu einer offenen Ausschüttung steht (BFH, Urteil vom 11.09.2013 – I R 26/12). Zu den Folgen einer verdeckten Gewinnausschüttung bei Zusagen an beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer einer Kapitalgesellschaft siehe unseren Artikel zur GGF-Versorgung.

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